Category Archives: Telepathie | Gedankenkraft

Was wurde nicht zuerst in Gedanken und Ideen geschaffen, bis es dann geplant und verwirklicht wurde. Bauwerke, Schiff – und Raumfahrt, Flugzeuge, Kriege und Revolutionen wurden zuerst in Gedanken und Ideen geschaffen, bis sie verwirklicht werden konnten. Viele denken aber immer noch, Gedanken sind nur Gedanken und es stecken keine unbekannten Kräfte dahinter. Das wäre nicht wahr, denn Gedanken sind Taten, sagt sogar die indische Yoga-Lehre und wie in vielen anderen Dingen haben die indischen Weisen auch hier Recht. In den Gedanken steckt die Kraft, welche die entsprechenden Taten hervorbringt. Gesteigerte Gedankenkraft erzeugt Gedankenstrahlung. Diese Gedankenstrahlung besitzt eine Verwirklichungstendenz, die auch in der Telepathie bzw. Gedankenübertragung ihre Wirkung zeigt.

Materielle Entstehung durch die Energie der Gedanken

Der menschliche Gedanke ist realer als ein Motor mit überdimensionaler Leistungskraft. Der Gedanke, der Zweifel des Philosophen, der Anruf des Philanthropen, das im Kopf des Agitators wühlende Räsonnement, dieses unsichtbare Ding, das sich bei ihm höchstens in einem zornigen Stirnrunzeln ausprägt und kenntlich macht, hat Bastillen umgeworfen, Throne gestürzt, Heere in die Flucht getrieben, Könige aufs Schafott geführt.

Dieser Gedanke, den der grobklotzige Materialismus als eine Ausschwitzung des Gehirns gleich der des Urins durch die Nieren erklärte, wird heute doch höher eingeschätzt. Heute, wo wir wissen, dass er unser gesamtes Schicksal bestimmt, über alles Materielle entscheidet und deshalb auch imstande ist, unseren Körper, diesen Komplex von Millionen Zellen, aufzubauen oder niederzureißen. Die materielle Entstehung basiert auf die kosmischen und geistigen Gesetze. Die Energie der Gedanken ist der Vollstrecker.

In einer medizinischen Wochenschrift stand eine auffallende Notiz: Ein Arzt ging in die Sommerfrische. Er hatte unter anderem zwei lungenkranke Patienten. Der eine war leicht lungenkrank, der andere schwer. Der Arzt gab seinem Stellvertreter Anweisungen bezüglich seiner Kranken. Bezüglich dieser zwei Kranken sagte er: dem Leichtkranken leichte Kur, dem Schwerkranken Aufenthalt in Davos. Der stellvertretende Arzt verwechselte die beiden Rezepte, bzw. Anweisungen und spricht zu dem Leichtkranken von Davos und umgekehrt. Die Folge dieser Verwechslung war: der Schwerkranke erfuhr eine auffallende Besserung, der Leichtkranke aber verlor sein inneres Gleichgewicht und wurde in der Tat ernstlich und schwer krank.

Nehmen wir an, diese Darstellung der medizinischen Wochenzeitschrift sei übertrieben, so muss sogar der Skeptiker zugeben, dass im Falle des Schwerkranken, davosreifen Lungenschwindsüchtigen die Ankündigung des Arztes, er sei nur sehr leicht krank, zunächst eine frohe, optimistische und gehobene Stimmung hervorbrachte, dass diese Stimmung unter anderem den Appetit und die Verdauung förderte, Bazillen vernichtete und so zur Folge hatte, dass sich sein körperliches Gesamtbefinden überraschend besserte.

Die Gedankenkraft, die aus der Energie der Gedanken resultiert, kann heilen oder töten. Die Kraft der Gedanken hat Wunden geschlossen, die kein Balsam heilen konnte. Der Gedanke war die Arznei.

Die kosmischen Gesetze, Die Vorsehung, Die Wahrheit

DAS LEHRBUCH DES LEBENS von Martin Kojc

Der Sinn des Lebens | Die Energie der Gedanken

Fernbeeinflussung von Bekannten durch Telepatie

Wenn Sie auf weitere Entfernung einen Bekannten beeinflussen durch Telepatie beeinflussen wollen, ohne ihm einen Brief, ein Telegramm zukommen zu lassen oder ein Telefongespräch mit ihm zu führen, können Sie folgenden Versuch machen.

Schreiben Sie das, was Sie ihm durch Telepatie mitteilen wollen, auf ein großes Blatt Papier und stellen Sie es vor sich hin. Dann setzen Sie sich in einen Stuhl und sehen immer auf das Blatt. Dabei stellen Sie sich die betreffende Person lebhaft in Gedanken vor, und zwar mit der Absicht, dass das, was auf dem Blatt steht, auf ihn wirken möge.

Die Dauer dieser Telepatie darf etwa zehn Minuten sein, in welcher Sie immer Ihre Aufmerksamkeit der Vorstellung Ihres Bekannten widmen müssen.

Eine andere Anleitung der Fernbeeinflussung durch Telepatie.

Schreiben Sie bei diesem Versuch der Telepatie an einen Bekannten einen Brief. Darin schildern Sie in klaren Worten das, was Sie erreichen wollen. Dann schreiben Sie auch noch den Umschlag, kleben eine Marke darauf und kleben den Umschlag zu. Darauf nehmen Sie ihn, gehen damit zum Briefkasten —- ohne ihn aber hineinzustecken. Den Brief lassen Sie am Briefkasten in einer Ihrer Taschen verschwinden und dort mehrere Tage lang unbesehen stecken.

Diese Art der Telepatie wirkt wie alle anderen derartigen Versuche am besten, wenn längere Zeit die Gedankenkraft durch  Triebe gestaut wurden. Diesen geistigen Krafteffekt verwenden verschiedene Religionen bei ihren Mitgliedern durch Fastenzeiten und durch Triebstauübungen.

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Fernbeeinflussung durch Telepathie

Wie Sie eine Person telepathisch beeinflussen

Es ist bekannt, dass sich der so genannte sechste Sinn besonders im Traum zeigt. Fälle von Wahrträumen sind sicher auch Ihnen bekannt.

Im Schlaf kann man Freunde und bekannte Personen leicht telepathisch beeinflussen.

Wenn Sie einen Freund irgendwie durch Telepathie ( Gedankenübertragung ) beeinflussen wollen, brauchen Sie sich ihn nur zu einer Zeit, in der er schläft, lebhaft vorstellen. Dann können Sie ihn durch präzise und klare Gedankeninhalte oder durch gedankliche Befehlsform beeinflussen. So ein Versuch darf etwa fünf bis zehn Minuten dauern. Während dieser Zeit wiederholen Sie immer und immer wieder den betreffenden Gedankeninhalt oder Befehl.

Zur Kontrolle können Sie so einen Freund für den nächsten Tag zu Ihnen bestellen oder ihm einen Grund suggerieren, weswegen er zu Ihnen kommen soll. Auch bei dieser Telepathie kommt es auf die Stärke der Gedankeninhalte an.

Um Ihre Gedankenkraft zu kontrollieren, können Sie auf dem Gebiet der Telepathie einmal ein Experiment nach folgender Anleitung machen.

Legen Sie auf einen Tisch sechs verschiedene Karten. Zwei Asse, zwei Könige und zwei gewöhnliche Karten. Dann setzen Sie sich einem Freund gegenüber und halten beide Hände so vor Ihre Augen, dass Sie wohl die Karten sehen können, die auf dem Tisch liegen, aber Ihr Freund nicht Ihre Augen sehen kann.

Nun blicken Sie immer auf eine der Karten und stellen sich vor, dass Ihr Freund diese vom Tisch wegnehmen soll. Vorher sagen Sie Ihrem Freund, er soll ohne bestimmte Absicht stur und teilnahmslos auf die Karten sehen, ohne eine davon besonders zu beachten. Nach einiger Zeit würde er den Wunsch haben, eine der Karten wegzunehmen, und dies sei die Karte, an die Sie fest denken. Zur Kontrolle können Sie sich vorher die Karte, auf welche Sie sehen wollen, aufschreiben.

Sie werden sehen, dass bei dieser Telepathie weit mehr Treffer bei diesem Experiment sind, als es Zufall oder Wahrscheinlichkeit sein kann.

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Gedankenübertragung und telepathische Beeinflussung | Experimente nach Anleitung

Eine Anleitung mit Gedankenübertragung :

Sie nehmen sieben verschiedene Karten in die Hand und halten diese, nachdem Sie sich eine davon gemerkt haben, fächerartig einem Freund entgegen. Sagen Sie ihm, dass er die Karten teilnahmslos und ohne eine besonders zu beachten, ansehen und nach einiger Zeit eine Karte ziehen soll. Sie selber stellen sich die gedachte Karte, die Ihr Freund ziehen soll, lebhaft bei geschlossenen Augen vor und Sie werden sehen, dass Ihr Freund bei dieser Gedankenübertragung in den meisten Fällen die von Ihnen gewollte Karte zieht. Schreiben Sie sich das Ergebnis auf. Wenn es Ihnen gelingt, bei diesem Versuch mit Gedankenübertragung mehr als 40 % Treffer zu erzielen, dann haben Sie ziemlich starke Gedankenkräfte in sich.

Gedankenstrahlung – So strahlen Ihre Gedanken

Die praktische Möglichkeit, durch Beachtung der Gesetze, die bei der Gedankenkraft wirken, aktiv und passiv auf Ihr Leben einzuwirken, ist zwar schon bedeutend – aber eine andere, weit bessere Möglichkeit, die Ihnen bei der planmäßigen und erfolgreichen Lebensgestaltung hilft, besteht darin, dass Sie die Gedankenkraft so weit steigern können, bis diese als Gedankenstrahlung nach außen strahlt.

Früher redete man viel von persönlichem Magnetismus, von persönlicher Anziehungskraft. Heute ist dieser Ausdruck in der Erfolgsliteratur fast verschwunden. Die Stauung von positiver Gedankenkraft aber ist gleichbedeutend mit einer derartigen persönlichen Anziehungskraft. Sympathie und Antipathie entstehen aus der Gedankenkraft eines Menschen. Wer positive Gedanken in sich summiert, staut dadurch Gedankenkraft, und wenn sich diese nicht nach außen verwirklichen kann, beginnt sie, in Form von Gedankenstrahlung zu wirken.

Praktische Beispiele:

Ein junger Mann, der sich unbedingt ein Auto kaufen möchte und, obwohl er durch die Gedankenkraft schon alles so weit geschafft hat, dass er das Geld beisammen hat, sich dennoch kein Auto kauft, sondern sein Geld auf die Bank bringt, staut Gedankenkraft, die sich nun strahlend als Gedankenstrahlung nach außen offenbart. Sein Benehmen wird anders und seine ganze Persönlichkeit wird anziehender und erfolgreicher.

Ein Mensch, der immer triebhafte Gedanken pflegt und die Befriedigung, also die Verwirklichung seiner triebhaften Gedanken, verschiebt und verhindert, wird bald so voller strahlender Gedankenkraft sein, dass er beginnt, schöpferisch und geistig zu arbeiten.

Wenn er dies auch noch verhindert, wird er alleine durch seine Persönlichkeit wirken. Die meisten Künstler, Schauspieler und Persönlichkeiten benutzen diese Art der Gedankenkraft, die so genannte Triebstauung.

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Gedankenstrahlung erzeugen

Geisteskräfte bzw. geistige Kräfte planmäßig verstärken

Der Mensch hat es in der Hand, durch die Kenntnis der bei den Gedanken wirkenden Gesetze sein Leben und seine Taten durch geistige Kräfte bewusst zu bestimmen und zu lenken.

Er braucht nur solche Gedanken denken und immer wieder denken, von denen er eine Verwirklichung wünscht. Das ist der aktive Teil der menschlichen Freiheit. Jede Tat hat einen Gedanken zur Ursache und jeder Gedanke will sich verwirklichen, wenn er nicht durch einen entgegen gesetzten Gedanken gehemmt oder neutralisiert wird.

In dieser Beziehung ist eine klare Denklinie, ein planmäßiges Arbeiten vorteilhaft. Der Mensch muss wissen, was er will, und ein Mensch, der weiß, was er will, wird sein Ziel immer erreichen, da er nur solche Gedanken denkt, die sich in derselben Richtung wie sein Ziel bewegen.

Der passive Teil der menschlichen Freiheit besteht darin, dass er Taten vermeiden kann, die er nicht will, indem er seinen Gedanken eine entgegen gesetzte Richtung gibt. Beide Freiheiten, die aktive und die passive sind gleichbedeutend und wirken mit der Sicherheit von Naturgesetzen.

Alleine die Änderung Ihrer Ansichten über Gedanken und über die Taten wird Ihr Leben weitgehend ändern.

Zuerst waren Sie sich unklar über die Wirkung der Gedanken und waren mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Nun wissen Sie, was Sie beachten müssen und welche persönliche Freiheit Sie in den Gedanken haben, und das gibt Ihnen die praktische Möglichkeit, Ihr Leben bewusst einzurichten und so zu gestalten, wie Sie es durch Ihre Geisteskräfte wünschen und wollen. Die Natur lenkt zwar durch Lebensnotwendigkeiten unterbewusst die Richtung der Gedanken, aber jeder kann mehr und Besseres aus sich herausholen, wenn er bewusst die Gesetze der Gedankenkraft bzw. der geistigen Kräfte anwendet und sowohl aktiv wie auch passiv seine Taten planmäßig bestimmt.

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Die Gesetze der geistigen Kräfte

Wie Sie Ihre Gedankenkraft systematisch stärken

Gedanken sind Kräfte, die den Gesten der Summierung, der Neutralisation ( gegenseitige Aufhebung ) und der Neigung folgen.

Nun ein Geheimnis der Gedankenkraft: Wenn man immerzu positive Gedanken denkt, erzeugen diese eine positive Kraft und wollen sich verwirklichen. Wenn man nun die Verwirklichung absichtlich verzögert und dadurch die Kraft der Gedanken ansteigen lässt, wird die Gedankenkraft immer stärker, und man erreicht dabei  ein so großes Kraftpotential, dass sich dies am ganzen Körper und Geist zeigt.

Solche Menschen werden dann zu strahlenden Persönlichkeiten, die immer und überall Erfolg haben.

Wer aber negative Gedanken, zum Beispiel kriminelle Gedanken hat und dadurch seine Gedankenkraft immer und immer wieder steigert, ohne sie in die Tat umzusetzen, wird eine negativ strahlende Person. Solchen Menschen sieht man ihre  Gedankenkraft infolge ihrer Gedanken schon am ganzen Wesen und sogar in der Sprechweise und am Gesichtsausdruck an.

Andere Wirkungen dieses Gesetzes sind: Wer sich immer und immer wieder in die Gedanken der unglücklichen Liebe hineinsteigert, wird krank und depressiv. Wer sich immer wieder in Gedanken der Harmonie, der Freude und des Glückes hineinsteigert, wird harmonisch und durch die Steigerung seiner Gedankenkraft glücklich strahlen. Man sagt ja im Volksmund: „Der strahlt vor lauter Glück!“ Und der Volksmund hat manche verborgene Weisheit in sich.

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So stärken Sie Ihre Gedankenkraft

Durch Geisteskraft kann man jedes Ziel erreichen

Durch Anwendung des soeben gebrachten Gesetzes der Geisteskraft kann man jedes Ziel erreichen. Nehmen wir an, Sie haben eine Idee und möchten diese verwirklichen. Sie erzeugen Gedanken, die diese Verwirklichung mit Ihrer Gedankenkraft herbeiführen sollen. Nun kommen Ihnen aber andere, entgegen gesetzte Gedanken und diese heben nun die wirkende Kraft der ersten nach Verwirklichung strebenden Gedanken auf.

Wenn Sie irgendein Ziel mit Ihrer geistigen Kraft verwirklichen wollen, dürfen Sie nur solche Gedanken denken, die diesem Ziel und seiner Verwirklichung dienen. Sie müssen aber alle Gedanken vermeiden, die eine Verwirklichung des Zieles hemmen könnten. Dies sind alle Zweifelsgedanken und entgegen gesetzten Gedanken. Wenn Sie das machen, verstärkt sich die nach Verwirklichung strebende Geisteskraft von Tag zu Tag. Schließlich wirkt sie und das Ziel wird erreicht.

Gedanken sind die Triebfeder unseres Wollens und Handelns. Also die Ursache der Taten, welche wir vollbringen. Ohne nach Tat strebende Gedanken keine Tat! Und ohne hemmende, zweifelnde Gedanken keine Unterlassung (Gegenteil der Tat!)

Der Erfolg eines Menschen und damit sein Schicksal ergibt sich aus seinen Taten und Unterlassungen. Die Ursache von Erfolg und Misserfolg ist demnach nicht alleine in den Taten zu suchen, sondern auch in seinen Unterlassungen. Wer etwas, was zu seiner Existenz nötig wäre, unterlässt, begeht eine negative Tat. Diese Ansicht stammt aus der indischen Yoga-Lehre und hat tatsächlich die Wirksamkeit eines Naturgesetzes.

Wenn Sie mit Ihrer geistigen Kraft etwas wollen, dann schaffen Sie die dafür nötigen, in entsprechender Richtung wirkenden Gedanken. Wollen Sie etwas vermeiden, dann schaffen Sie die dazu nötigen entgegengesetzt wirkenden Gedanken.

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Jedes Ziel ist durch Geisteskraft erreichbar

Worauf es bei der Gedankenübertragung ankommt:

Wie Sie ja schon wissen, haben Experimente mit Gedankenübertragung die besten Erfolge, wenn durch Wunsch- oder Triebstauung die Gedankenkraft gesteigert ist.

Sie können selber den Beweis dafür erbringen, indem Sie Experimente dann machen, wenn Sie schwach an Gedankenkraft durch Wunsch- und Triebbefriedigung sind, und auch dann, wenn Sie durch Wunsch- und Triebstauung stark sind. Das Ergebnis schreiben Sie sich immer auf und dann vergleichen Sie. Dies ist tatsächlich der beste und sicherste Beweis für die Richtigkeit der Ansicht, dass man Gedankenkraft durch Wunsch- und Triebstauung stärken kann.

Ferner ist wichtig, dass Sie sich bei der gedanklichen Vorstellung einer Person tatsächlich auf das innere, vorstellungsmäßige „Sehen“ beschränken.

Wenn Sie bloß den Namen denken würden, wären die Erfolge nicht so groß. Sie können sich mehrmals darin üben, indem Sie sich, wenn Sie in Ihrem Zimmer alleine sind, eine Person so lebhaft und so leibhaftig wie möglich vor sich stehend vorstellen. Solche Übungen vermitteln nicht nur einen gedanklichen Kontakt mit der betreffenden Person, sondern schulen auch die Einbildungskraft, die bei Experimenten mit Gedankenübertragung besonders wichtig ist.

Wenn Sie einer Person irgendeine Handlung, und wenn dies nur ein Umdrehen des Kopfes nach Ihnen ist, gedanklich suggerieren wollen, müssen Sie sich in Ihrer Einbildung diese Handlung schon vorher so lebhaft vorstellen können, als wäre sie bereits Wirklichkeit.

Oder wenn Sie wollen, dass eine Person sich auf Ihren gedanklichen Befehl hin eine Zigarette anzünden soll, dann müssen Sie den entsprechenden Vorgang innerlich sehen und miterleben. Sie können bei der Gedankenübertragung auch den Genuss vorstellungsgemäß übertragen, den eine Handlung, in diesem Falle das Rauchen einer Zigarette, mit sich bringt. Wenn Sie bei der Gedankenübertragung irgendwelche gedanklichen oder wörtlichen Befehle übertragen wollen, müssen diese immer mit entsprechenden innerlich und vorstellungsmäßig gesehenen Handlungen zugleich gewollt werden.

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Anleitung Gedankenübertragung

Gedankenübertragung nach Anleitung | Telepathie erlernen

Hinweise zur Gedankenübertragung bzw. Telepathie:

Wenn Sie genug geistige Kraft durch Stauung von Wünschen und Trieben in sich gesammelt haben, werden Sie mit der Gedankenübertragung Erfolg haben. Wenn Sie aber alle Ihre Wünsche und Triebe sofort erfüllen und befriedigen, dann werden Sie in der Anwendung der Telepathie selten Erfolg haben. Höchstens, wenn Sie besonders für  Experimente in der Telepathie prädestiniert sind und eine besondere Begabung haben.

Wenn Sie Ihre Gedankenkraft kontrollieren wollen, machen Sie auf der Straße folgendes Experiment:

Einer vor Ihnen gehenden Person (Entfernung zwischen 6 m und 25 m) sehen Sie ruhig und fest auf den Nacken. Dabei stellen Sie sich in Gedanken innerlich bereits sichtbar vor, wie die betreffende Person den Kopf nach Ihnen umdreht. Je mehr und je lebhafter Sie sich dabei die Drehbewegung des Kopfes vorstellen, umso schneller werden Sie mit Ihrer Gedankenübertragung Erfolg haben. Sie dürfen aber keinerlei Geräusche von sich geben. Nicht husten oder räuspern und auch nicht mit den Füßen stärker auftreten. Die Gedankenübertragung darf nur durch Ihre Gedanken und durch Ihre Einbildung zustande kommen.

Machen Sie dasselbe, wie oben beschrieben, im Kino oder Theater:

Sehen Sie einer mehrere Reihen vor Ihnen sitzenden Person auf den Nacken und stellen Sie sich lebhaft vor, dass diese den Kopf nach Ihnen umwendet. Der Erfolg zeigt Ihnen, wie stark Ihre Gedankenkraft ist. Bei Telepathie lernen kommt es nicht auf gedanklich gesprochene Befehle an, sondern auf die innerlich sichtbare Vorstellung, dass die betreffende Person den Kopf nach Ihnen umdreht.

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Anleitung zur Gedankenübertragung

Wenn Sie die Anleitung mit der Gedankenübertragung auf der Straße, im Kino oder Theater mit Erfolg gemacht haben, können Sie weitere Versuche mit Gedankenübertragung durchführen.

Sie haben sicher Freunde, die Ihnen öfters einen Besuch abstatten. Stellen Sie sich im Zimmer aufrecht hin und stellen Sie sich einbildungsmäßig einen dieser Freunde lebhaft vor. Dann stellen Sie sich weiter vor, wie er gerade an Sie denkt und wie er dann den Wunsch fasst, Sie zu besuchen. Dann können Sie sich vorstellen, dass er tatsächlich zu Ihnen kommt, wie er bei Ihnen anklopft und bei Ihnen eintritt. Das darf etwa zwei bis drei Minuten dauern, dann beschäftigen Sie Ihre Gedanken mit anderen, nebensächlichen Dingen und — wenn Ihre Gedankenkraft stark genug ist und der Besuch von Ihrem  Freund realistisch möglich ist, wird er tatsächlich bei Ihnen einen Besuch machen. Das wäre ein Versuch auf dem Gebiet der Telepathie.

Wie die Gedankenstrahlung durch Geistige Kraft stetig zunimmt

Ein Gesetz der Gedankenkraft ist: JEDER GEDANKE HAT DAS BESTREBEN, SICH ZU VERWIRKLICHEN!

Dabei ist es ganz gleich, wie er sich verwirklichen kann. Die Verwirklichung kann darin bestehen, dass ein einmal gedachter Gedanke immer und immer wieder kommt und sich bemerkbar macht. Sie kann aber auch darin bestehen, dass ein Gedanke immer wieder ähnliche, in gleicher Richtung wirkende Gedanken anzieht. Sie kann darin bestehen, dass ein Gedanke, wenn er stark genug ist, sich durch die Vermittlung der Seele, des Geistes und des Körpers verwirklicht, und auch darin, dass sich der Gedanke, wenn erstarkt ist und die Verwirklichung absichtlich unterdrückt wird, einfach aufgrund der gesteigerten Gedankenkraft durch Gedankenstrahlung verwirklicht. Und schließlich kann die Verwirklichung auch darin bestehen, dass sich ein Gedanke mit einem anderen, entgegen gesetzten Gedanken zu einem wirkungslosen, neutralen Gedankenkomplex verbindet.

Diese Möglichkeiten interessieren uns hier in zwei Arten: Erstens die Wirkung der Gedanken durch tatsächliche Verwirklichung mittels Seele, Gesicht und Körper. Dabei bringt die geistige Kraft Taten hervor. Und zweitens die Art, dass der Gedanke sich durch Strahlung nach außen verwirklicht. Dabei kommt es zu einer so genannten Gedankenübertragung ( Telepathie ).

Diese zwei Arten der Gedankenwirkungen durch geistige Kraft nach außen wollen wir später eingehend untersuchen.

Es gilt folgendes Gesetz:

GEDANKEN, DEREN VERWIRKLICHUNG IN FORM VON TATEN ABSICHTLICH VERHINDERT WIRD, VERWANDELN SICH IN STRAHLENDE  ENERGIE !

Die Stärke dieser Gedankenstrahlung ist davon abhängig, wie stark der Gedanke als Ursache ist.

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Gedankenstrahlung durch Geistige Kraft