Die Anwendung der Gedankenkraft als Weg zur Selbstheilung

Langsam, aber entscheidend bahnt sich die geistige Heilweise durch Selbstheilung den Weg in der Heilkunde, und es wird nicht mehr lange dauern, wo ihr alle übrigen Behandlungsarten den Platz werden räumen müssen.

Schon die von Kant aufgestellte Lehre von der Verneinung des Schmerzgefühls bei besonders disponierten Personen hat zu den merkwürdigsten Ergebnissen geführt.

Die bekannten Fakire Taimu und To Rahma und der schlesische Bergmann Diebel ließen sich zum Beispiel unter strengster Kontrolle an Händen und Füßen an ein Gerät nageln und brachten ihre Wunden, deren Blutung sie inhibierten, in kürzester Zeit durch Gedankenkraft zu Heilung.

Diese Feststellungen, die ja auch das Geheimnis der indischen Fakire in sich bergen, beweisen klar und unzweideutig, dass die Kraft der Gedanken im Menschen sehr wohl imstande sind, nicht nur die psychischen, sondern auch die organischen Funktionen des menschlichen Organismus entscheidend zu beeinflussen.

Als logische Schlussfolgerung ergibt sich daraus die Anwendung des menschlichen Geistes zur Selbstheilung psychischer und organischer Defekte – also zur Krankenbehandlung. Diese Erkenntnis der geistigen Gesetze stammt nicht von gestern und heute. Sie ist bereits vor Jahrtausenden von den Priesterärzten des alten Ägypten, des alten Hellas, des alten Assyrien und später von Roger Bacon, Theophrastus Paracelsus usw. gefunden, und zielbewusst zum Fundament ihres ärztlichen Handelns gemacht worden. Erst später ist sie mit der zunehmenden Verwendung organischer und anorganischer Medikamente zeitweilig in den Hintergrund getreten. Durch alle Wandlungen der Jahrhunderte erhielten sich die geistigen Gesetze jedoch unverändert bei den Medizinmännern der südamerikanischen Indianerstämme und bei den Schamanen der Urvölker Sibiriens.

Die kosmischen Gesetze, Die Vorsehung, Die Wahrheit

DAS LEHRBUCH DES LEBENS von Martin Kojc

Heilerfolge durch Gedankenkraft