Die Auswirkung der Schöpfungsgesetze anhand einiger Beispiele

Das Lachen gehört auf jeden Fall unter den geistigen Gesetzen zu den kräftigsten Mitteln, mit denen die Natur unseren Körper stärkt. Die Voraussetzung für ein herzliches Lachen bilden immer übermütige und lebensfreudige Gedanken. Sie bringen alle in Unordnung geratenen Vorgänge des Körpers wieder in ein inneres Gleichgewicht und in Einklang miteinander, wirken auf die geistige Tätigkeit wie Schmieröl auf eine Maschine, indem sie die Reibung verhindern, die das eintönige, aufreibende Alltagsleben hervorbringt.

Es ist ja mittlerweile bekannt, dass Körperorgane in verschiedener Weise dem Einfluss bestimmter geistigen Gesetze unterworfen sind. Übergroße Selbstsucht, Habsucht und Neid beeinflussen besonders Leber und Milz. Hass und Zorn dagegen die Nieren. Eifersucht schädigt das Herz und die Leber. Wenn Furcht, Sorge und Ängstlichkeit den Geist erfüllen, zeigt sich dies sofort an der Herztätigkeit. Die meisten Fälle von Krebs, besonders Brust- und Gebärmutterkrebs, verdanken ihren Ursprung fortgesetzter Sorge und Ängstlichkeit. Gelbsucht tritt oft als Folge starker geistiger Erschütterungen auf, besonders nach starken und lang andauernden Zornausbrüchen, wie dies aus Bismarcks Leben mehr als einmal bekannt ist.

Der bekannte Dr. Murchison sagte einst: „Ich war überrascht, wie viele von denen, die an Leberkrebs leiden, ihre Krankheit auf einen langen Kummer zurückführen. Die Zahl war viel zu groß, um noch an ein zufälliges Zusammentreffen glauben zu können.“

Es ist daher eine selbsterklärende Tatsache, dass in öffentlichen Informationsquellen eine erstaunliche Nachfrage nach medizinischer Literatur herrscht. Viele, die vermuten, diese oder jene Krankheit zu haben, lesen mit krankhafter Neugierde alles, was sie darüber auftreiben können. Wenn sie nun finden, dass die beschriebenen Krankheitssymptome eine gewisse Ähnlichkeit mit denen haben, die sie selbst spüren, festigt dies vollends ihre Überzeugung, dass sie die Krankheit wirklich haben und dieses Denken baut die vorerst nur vermutete Krankheit tatsächlich in ihnen auf.

Die kosmischen Gesetze, Die Vorsehung, Die Wahrheit

DAS LEHRBUCH DES LEBENS von Martin Kojc

Unter den mancherlei Schäden, die die materialistische Auffassung des Lebens im Gefolge hat, ist einer der größten: der fortwährende Kampf gegen Krankheiten. Überall findet man heute die ausgedehntesten Maßnahmen gegen das Krankwerden. Man erwartet sozusagen, dass man krank werden müsse, man denkt immer daran und natürlich wird man es dann auch.

Die Schöpfungsgesetze lehren uns, dass man eine Krankheit nie durch äußere Mittel verhindern oder beseitigen kann, denn die Ursache einer Krankheit liegt immer nur in den Gedanken. Erst wenn die Gedanken nach den kosmischen Gesetzen bzw. geistigen Gesetzen auf Gesundheit eingestellt werden, kann man gesunden – sonst nicht.
Der Mensch kann in seinem Leben immer nur das bekommen, wovon er denkt, dass es kommen wird, ganz gleich, um was es sich handelt.
Wenn man sich vor etwas fürchtet, so denkt man, dass etwas Nichterwünschtes kommen wird. Folglich ist die Furcht vor einer Krankheit aufgrund der Schöpfungsgesetze Kraft der Gedanken das sicherste Mittel, die Krankheit zu bekommen.

Es gibt auf der ganzen Welt kein Übel, das von außen an uns herantreten könnte. Ein jedes Übel muss erst in unserer eigenen Phantasie geschaffen werden. Deshalb kämpfen wir immer nur gegen unsere eigenen Phantasiegebilde. Wir fürchten uns immer nur vor den Gespenstern unserer eigenen geistigen Schöpfung.

Die Angst vor einer Sache erzeugt das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dieser Sache, als eine negative Vorstellung, die eben das Gefürchtete durch die Macht der Gedanken wahr werden lässt.

Ein Beispiel: Durch Bücher, Freunde, sogenannte “sichtbare Tatsachen“ oder irgendwie anders bekommt der Mensch ein Bild von einer Krankheit oder einem anderen Übel. Infolge seiner Unwissenheit kommt er nun irgendwie zur Annahme, dass auch er diese Krankheit, bzw. dieses Übel bekommen könnte und die Folge davon ist, dass er sich anfängt davor zu fürchten.

Auf diese Art entsteht im Menschen die Angst vor einer Gefahr, die ihn bedroht und je mehr er dagegen ankämpft, um so schneller tritt sie in Erscheinung, da die Bekämpfung gleichen Schritt mit der Angst hält, deren Stärke wieder ein Gradmesser für das materielle Erscheinen der negativen Vorstellung, bzw. der Krankheit oder eines anderen Übels ist.

Die Schöpfungsgesetze besagen: Je mehr man ein Übel bekämpft, um so größer wird es. Das Unglück kommt durch die Bemühung, es zu verhüten. Das Unglück kommt, wenn man sich um das Glück bemüht.
Ein Mensch, der Schicksalsschlägen wie Misserfolgen, Krankheiten, Unglücksfällen usw. furchtlos und gelassen gegenübersteht, entwickelt eine magische, siegverbürgende Kraft, die alle diese Gefahren schon im Keim erstickt.

Eine jede Furcht ist grundlos. (göttliches Gesetz)

Die aus purer Unwissenheit entstehende Furcht ist des Menschen größter Feind, der sich massenhaft seine Opfer holt. Einem Menschen, der den geistigen Gesetze vertraut, kann nichts Unerwünschtes geschehen.

Göttliche Gesetze | Die Gedanken und ihre Schöpfungsgesetze